Bei Rheuma laufen
entzündliche Prozesse in Gelenken ab,
Arthrosen sind eher auf Gelenkverschleiß zurückzuführen.
Auf dem Gebiet Rheuma wird sehr viel geforscht, dementsprechend gibt es viele Möglichkeiten zur Behandlung der verschiedenen rheumatischen Erkrankungen. Bei einer akuten, wie auch bei einer chronischen rheumatischen Krankheit wird vielfach das Medikament Cortison eingesetzt. Cortison wirkt als Entzündungs-Hemmer und schwächt Entzündungen ab. Um die typische Gelenkversteifung am Morgen zu reduzieren, werden neue Cortison-Medikamente eingesetzt, welche in der Nacht wirken.
Falls das Cortison die
Gelenkschmerzen nicht genügend lindert, werden Immunsuppressiva eingesetzt. Damit werden die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers, die er gegen das eigene Gewebe einsetzt, reduziert. Damit kann auch die Cortison-Dosis reduziert werden. Auch die
Ernährungsumstellung mit Unterstützung eines Ernährungsberaters ist ein wichtiger Faktor. Da Cortison den Knochen das Kalk entzieht, sollte das Calcium dem Körper ausreichend zugeführt werden. Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf Rheuma. Auch leichte sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Spazieren und Gymnastik reduzieren körperliche Schmerzen und helfen dem Körper, die Beweglichkeit zu erhalten.